Center for Graduate Studies

Frühlingsschule „Kant und Heidegger“


02Apr

08:00 –


Termin(e): 30.03. – 02.04.2015
Ort: Bergische Universität Wuppertal Neuer Senatssaal (K.11.07)

Heideggers Hauptwerk Sein und Zeit wird nicht selten als ein Versuch verstanden, Kants kritische Transzendentalphilosophie auf neue Grundlagen zu stellen. Außer Frage steht, dass Heidegger sich insbesondere zwischen 1925 und 1930 intensiv mit der kantischen Philosophie befasst hat. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung liegt in der Monographie Kant und das Problem der Metaphysik und in diversen Vorlesungen vor. Die Frühlingsschule hat ein doppeltes Ziel. Zum einen soll es in einer philosophiehistorischen Perspektive darum gehen zu erörtern, in welcher Weise Heidegger Kant weiterzuführen sucht. Zum anderen wird in systematischer Hinsicht der Frage nachzugehen sein, ob die kantische Tradition mit Heidegger heute weitergeführt werden könnte, beziehungsweise, anders herum gefragt, ob sich Heideggers Denken gerade in seiner von Kant inspirierten Phase so aufgreifen lässt, dass die problematischen Tendenzen der 1930er und 1940er Jahre vermieden werden können.


Mit Vorträgen von Dominique Pradelle (Paris IV-Sorbonne), Alexander Schnell (Paris IV-Sorbonne), Peter Trawny (Bergische Universität Wuppertal), David Espinet (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Virginie Palette (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Paris IV-Sorbonne), Aengus Daly (Bergische Universität Wuppertal) und Inga Römer (Bergische Universität Wuppertal). Alle Vorträge werden in deutscher Sprache gehalten.


Die Frühlingsschule ist Teil der wissenschaftlichen und außerfachlichen Aktivitäten des ZGS für internationale Promovierende, die der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des STIBET-Programms fördert.


Info & Anmeldung:

Dr. Inga Römer (roemer@uni-wuppertal.de)

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