International Conference on Resilient Systems 2026
Name der Konferenz: International Conference on Resilient Systems 2026
Datum des Vortrags: 23. bis 25. März 2026
Ort der Konferenz: Delft, Niederlande
Eingereicht von: Muhammed Enes Bodur
Die Teilnahme an der International Conference on Resilient Systems 2026 (ICRS 2026) war für mich fachlich wie persönlich äußerst gewinnbringend. Die Konferenz überzeugte durch ihre Interdisziplinarität, eine sehr gute Organisation und einbreites Spektrum an Beiträgen. Neben den inspirierenden Keynotes waren insbesondere die vorgestellten Abstracts, Poster und Fachvorträge für meine eigene Promotion von großem Nutzen.
Im Rahmen meines Promotionsvorhabens, das sich mit der Rolle und Messbarkeit von Resilienz-Zentren im Bevölkerungsschutz beschäftigt, konnte ich wertvolle Impulse gewinnen. Besonders die Diskussionen zu institutionellen Strukturen, Governance-Ansätzen und zur Operationalisierung von Resilienz lieferten wichtige Anknüpfungspunkte für meine Forschung. Vor dem Hintergrund meiner aktuellen Exposé-Erstellung konnte ich feststellen, dass sich die von anderen Forschenden identifizierten Forschungslücken, insbesondere hinsichtlich der systematischen Bewertung von Resilienz-Strukturen und der Wirkung von inter- und transdisziplinären Austauschformaten, stark mit meinem Promotionsvorhaben decken. Diese inhaltliche Bestätigung war für die weitere Ausrichtung meiner Arbeit besonders wertvoll. Darüber hinaus haben mich verschiedene methodische Herangehensweisen, beispielsweise Agent-Based Modelling, dazu inspiriert, meine geplante Methodik zu erweitern. Insbesondere im Hinblick auf die Analyse von Interaktionen zwischen Akteuren in Resilienz-Zentren sowie deren potenziellen Auswirkungen auf die Resilienz im Bevölkerungsschutz eröffnen sich dadurch neue Perspektiven. Auch der Austragungsort hinterließ einen bleibenden Eindruck: Die TU-Delft überzeugte durch ihren modernen Campus und eine durchdachte, offene Gestaltung, die den interdisziplinären Austausch zusätzlich förderte.
Abschließend möchte ich mich herzlich beim Zentrum für Graduiertenstudien sowie beim Fachgebiet Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit der Bergischen Universität Wuppertal bedanken. Durch ihre Unterstützung wurde die Teilnahme an der Konferenz ermöglicht und damit ein wertvoller Beitrag zur Weiterentwicklung meines Promotionsprojekts geleistet.